Kommentar: Hessenliga Damen, Spieltag 13


Zitterpartie in Wiesbaden

Wiesbaden, 05.02.2012

Am heutigen Spieltag ging es zum Tabellenletzten nach Wiesbaden. Hier bot sich natürlich die Chance, seit langem einmal wieder Auswärtspunkte zu holen. Für Nadja Möller, die heute aus beruflichen Gründen fehlte, kam Monika Sokolowski ins Team.

Zu Beginn starteten Jacqueline Bender und Roswitha Kranz. Mäßige Ergebnisse (408 und 409 Holz) reichten zunächst für einen kleinen Vorsprung. Auf Seite der Wiesbadenerinnen wurde T. Dragoescu gegen H. Ebert ausgewechselt, zusammen erreichten Sie lediglich indiskutable 358 Holz. Außerdem spielte M. Lorenz 426 Holz.

Die mittlere Achse mit Moni und Vanessa konnte diesen Vorsprung weiter ausbauen. Moni kämpfte sich auf schöne 429 Holz und konnte damit mit Ihrer Gegnerin D. Westermann (434 Holz) mithalten. Auch Vanessa erkegelte 429 Holz und nahm der Wiesbadenerin S. Guderjahn (389 LP) damit noch mal 30 Holz ab. So startete die Schlussachse mit Saskia Mahlstede und Marianne Kuhn mit einem komfortablen Plus und nahm sich vor, noch mal zwei schöne Ergebnisse draufzusetzen. Doch plötzlich wurde es doch noch spannend. Saskia begann mit einer desaströsen ersten Bahn und musste zusehen, wie Ihre Gegnerin Holz um Holz davonzog. Nach dem Bahnwechsel wurde dann plötzlich Mary zum Sorgenkind und die Gegnerinnen kamen bis auf 10 Holz ran. Nicht nur die Bockenheimerinnen auf der Bahn schwitzen Blut und Wasser, auch die Zuschauer warfen besorgte Blicke durch die Scheibe. Mary erspielte sich schließlich 427 Holz gegen K. Köhler (446 Holz). Saskia kam auf schwache 406 Holz gegen I. Kopp (435 LP). Am Ende hieß es knappe 2508 zu 2488 für Bockenheim.

So spannend hätte es nicht mehr werden müssen, aber immerhin konnten die Punkte mit nach Frankfurt genommen werden, so dass man sich von den abstiegsgefährdeten Clubs in der unteren Tabellenhälfte etwas absetzen kann. Nächste Woche hat man Obernburg zu Gast.

saskia

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